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Bergtee und Gewürze

WANIs wahre Wunderwaffen aus der Natur für Ihr Wohlbefinden finden Sie in unserer Kategorie "Bergtee und Gewürze", denn sie bietet Ihnen erstklassige Qualität, direkt vom Erzeuger auf Kreta.

Wir haben uns wieder für Sie auf die Suche gemacht und in Manolis Konidakis einen Hersteller ausfindig gemacht, der seit vielen Jahren die Wunderkräuter in den oft sehr schwer zugänglichen Berg-Hängen Kretas sammelt, trocknet und anschließend für Sie verpackt. Was aber genau macht nun die Besonderheit von Diktamnos, Malotira und Zistrosentee aus?

Weshalb gelten sie als kleine Alleskönner und wahrliche Wunderkräuter? Anbei ein kleiner Exkurs in die antike Pflanzenheilkunde: Der Bergtee Diktamnos (auch bekannt als Dictamus, kretischer Diptam, Diktamos oder Dittam) ist wohl der bekannteste Kräutertee unter den kretischen Aromapflanzen. Er wird aus der nur in Kreta vorkommenden Oregano-Pflanze Diptam gewonnen, dem "Königskraut unter den kretischen Kräutern". Diese auf Kreta endemisch wachsende Pflanze ist heute unter vielen Bezeichnungen bekannt. Ihr Name geht wohl auf ihren wichtigsten Standort zurück, "Dikti" und "Thamnos", also der Busch, der im Dikti-Gebirge wächst. Sie wächst bevorzugt im Westen der Insel im Bezirk Chania, an Kalkwänden, in Felsspalten und in Schluchten - gerne in schattiger Lage. Die beste Zeit sie zu sammeln ist von Juli bis August. Diktamos war als universelles Heilkraut bereits in der Antike bekannt. Die griechischen Ärzte der Antike glaubten sogar, dass der Diktam alle Krankheiten heilen könne. Dies ist u. a. auch darauf zurückzuführen, dass die Pflanze offenbar aufgrund ihrer ätherischen Öle wie u. a. Carvacrol, Thymol und Pulegon antiseptische Eigenschaften und damit eine starke antibakterielle Wirkung besitzt. Man sagt dieser Pflanzenart, ähnlich wie auch dem Malotira-Tee, nach, dass Aufgüsse mit diesem Kraut Verdauungsprobleme lindern und die Wundheilung fördern sollen. Auch bei Halsentzündungen kann der Tee seine positive Wirkung entfalten, idealerweise in Kombination mit Thymianhonig, welcher ebenfalls antiseptisch wirkt.

Malotira ist ein Gliedkraut aus der Familie der Lippenblütler, welches auch unter dem Namen Sideritis Syriaca bekannt ist. In Deutschland kennt man es als griechisches Eisenkraut oder syrisches Gliedkraut. Bei dem Malotira-Tee handelt es sich um einen griechischen Bergtee, der wie der Diktmanos nur auf Kreta vorkommt. Er ist mit dem griechischen Bergtee (tsai tou vonou, auch Mountain Tea), der im ganzen Mittelmeerraum wächst, verwandt, unterscheidet sich aber in Geschmack und Aroma. Besonders sind es der hohe Anteil an Carvacrol und die Intensität seiner ätherischen Öle, die den Malotira-Tee auszeichnen. Die Intensität der ätherischen Öle, die Sonneneinwirkung und die Beschaffenheit des Bodens sind nicht nur entscheidend für den Geschmack, sondern auch für die ausgebildete Wirkung. Daher findet der Malotira auf Kreta aufgrund der Kalksteinsteingebirge und der intensiven Sonne Kretas optimale Bedingungen vor. Der gelb blühende Malotira wächst in den hohen Kalksteingebirgen Kretas und der Samaria-Schlucht. Die besondere Beschaffenheit des Bodens und intensive Sonne Kretas machen den Malotira zu einem ausgesprochen wohlschmeckenden und aromatischen Tee. Traditionell wird der Malotira auf Kreta als Stärkungs- und Genusstee mit Zimtstangen gekocht und mit Thymian-Honig leicht gesüßt. Die Bezeichnung der Pflanze "Malotira" leitet sich daraus ab, dass der Tee Krankheiten (ital. "male") aus dem Körper ziehen (ital. "tirare" - ziehen) soll. Diese Wirkung wird allgemein u. a. auf den hohen Anteil an Carvacrol (ca. 34%) zurückgeführt, der als antimikrobieller Wirkstoff gilt. Man sagt dem Malotira, ähnlich wie dem Diktamnos eine gewisse Wirkung gegen Verdauungsprobleme, Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems nach.

Der Zistrosentee (auch Cystustee gennat) stammt aus der Familie der Zistrosen, die im Mittelmeer heimisch sind und schon seit Jahrtausenden in der dortigen Volksheilkunde eingesetzt werden. Selbst die Bibel berichtet unter dem Namen Myrrhe bereits vom Harz der Zistrose und die Götter des Olymp entschieden vor langer Zeit, dass die Zistrose die Wunden der Kämpfer heilen und die Schönheit der Menschen von innen und außen pflegen solle. Die Gattung aus der Ordnung der malvenartigen Pflanzen zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus. Die kretische Zistrose (cistus creticus oder auch cistus incanus ssp tauricus) ist eine von den zwei Arten der "Cistus incanus", die gesundheitsfördernde Wirkstoffe enthalten. Sie wachsen nur im östlichen Mittelmeerraum, u. a. auf Kreta. Um zu gedeihen, benötigen Zistrosen einen trockenen, steinigen Boden und viel Sonne. Nur dann bilden die Sträucher die immergrünen, behaarten Blätter aus, die zwischen Mai und Juni gepflückt und zu Zistrosentee weiterverarbeitet werden können. Aus den getrockneten Blättern werden seit jeher in Griechenland Tees zubereitet und traditionell während des gesamten Tages getrunken. In Mitteleuropa ist die Heilwirkung der Zistrose noch weitgehend unbekannt, wurde in den letzten Jahren aber nach und nach entdeckt und wird seither immer beliebter. Neben der Fähigkeit der Pflanze, die so genannten freien Radikale wie Umweltgifte und schädlichen Nebenprodukte des Stoffwechsels zu neutralisieren, ist die kretische Zistrose auch gut für das Immunsystem. Das Harz in den Blättern der Zistrose gilt als Radikalfänger und kann gegen viele Pilzkrankheiten, Bakterien, Viren und andere schädliche Mikroorganismen eingesetzt werden, da es die gesunde Keimbesiedlung fördern und unterschiedlichste Entzündungen lindern soll. Die Hauptwirkstoffe der Zistrose sind Polyphenole, Harz, Labdanum, ätherische Öle, Borneol, Limonen, Zineol, Phenol, Ledol und Eugonol. Der Tee wird in Griechenland aufgrund seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung auch traditionell zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt und gilt als Helfer bei Virus-Grippe, Schnupfen und Erkältungen. Forscher konnten bei ihren Untersuchungen herausfinden, dass die Wirkstoffe der Zistose, insbesondere die in der Pflanze enthaltenen Polyphenole, Krankheitserreger daran hindern können, in Zellen der Schleimhäute der oberen Atemwege einzudringen, so dass sich Bakterien und Viren nicht im Körper ausbreiten können. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden soll die Zistrose Abhilfe schaffen, da ihr nachgesagt wird, das Bakterium Helicobacter einzudämmen, das Magenschleimhautentzündungen hervorrufen kann. Zistrosen werden auch bei Entgiftungs- und Entschlackungskuren eingesetzt, da durch die Gerbstoffe im Harz der Zistrose, Schwermetalle im Körper gebunden werden können, was zur Entgiftung des Körpers beiträgt. Zistrosentee wird z.B. nachgesagt, eine vielfach stärkere antioxidative Kraft zu haben, als frisch gepresster Zitronensaft. Neben der zusätzlich positiven Wirkung des Zistrosentees bei Hautunreinheiten und anderen Hautproblemen, wurde die Zistrose im alten Ägypten auch als Zahnpflegemittel verwendet. Spülungen mit Zistrosentee können auch heute noch gegen Schleimhautentzündungen des Mund-und Rachenraums eingesetzt werden.

Oregano benötigt zur Entfaltung seines vollen Aromas die heiße Sommersonne, welche auf der Sonneninsel Kreta fast ganzjährig gegeben ist. Der kretische Oregano gilt als besonders kräftig und gehaltvoll im Geschmack und harmoniert trotz seines intensiven Eigengeschmacks perfekt mit anderen Gewürzen der Mittelmeerküche. Überzeugen Sie sich selbst von der Qualität und wunderbaren Wirkung dieser leckeren Gesundheitskräuter von der Sonneninsel Kreta und bestellen Sie noch heute! Freuen Sie sich auf eine gute Tasse Tee, die zusammen mit unseren feinen Honigsorten ihren vollen Geschmack entfalten kann, oder starten Sie die Grillsaison mit einem würzigen Oregano, das Ihrem Fleisch eine besonders herzhafte Note verleiht und sich geschmacklich deutlich abhebt gegenüber den Kräutern aus dem Supermarkt. Guten Appetit und bleiben Sie gesund, Ihr Wani Service Team